Etwas Geschichte
Am linken Zürichseeufer gibt es seit mehr als 40 Jahren eine BewegungPlus-Gemeinde. In den Jahren von 1960 bis 1970 traf sich eine kleine Zahl von Gläubigen aus verschiedenen Kirchen in Hütten und in Wädenswil. Diese Gruppe wurde bald einmal von Werner Hofer von der Gemeinde für Urchristentum betreut, der sie dann Erich Schwegler übergab. Unter der Leitung von Erich Schwegler organisierte sich die Gruppe im Jahre 1974 als eigenständige christliche Freikirche mit dem Namen „Gemeinde für Urchristentum“ (GfU). In dieser Zeit verlagerte sich der Schwerpunkt zuerst nach Wädenswil und später nach Horgen.
Lange Jahre traf sich die GfU jeweils im Säli eines Restaurants. Als jedoch die Politische Gemeinde Horgen 1987 das Seniorenzentrum Baumgärtlihof mit Saal und Foyer eröffnete, mieteten die Urchristen diese Räumlichkeiten jeweils am Sonntagvormittag. Hier feiern wir auch heute noch unsere Gottesdienste und treffen uns anschliessend zum Chilekafi.
Seit 2002 heisst die Gemeinde offiziell „Christlicher Treffpunkt Zimmerberg“ (ctz). 2008 wurde der Name erweitert in „BEWEGUNGPLUS christlicher treffpunkt zimmerberg horgen“. Der Name unserer christlichen Freikirche weist damit auf die Zugehörigkeit zur BewegungPlus der Schweiz hin.
Auf und Abs
Im Baumgärtlihof wuchs die Gemeinde unter der Leitung des ehemaligen Kamerun-Missionars Jean Meyer, der 1984 als erster vollzeitlicher Pastor eingesetzt wurde, auf gegen 100 Personen (inkl. Kinder und Jugendliche). Nach seinem Weggang 1995 folgten jedoch schwierigere, teilweise sogar predigerlose Zeiten. 2005 übernahm ein weiterer ehemaliger Missionar, Werner Schwegler, der viele Jahre in Peru gewirkt hatte, eine kleine Gemeinde von noch etwa 15 Erwachsenen. Inzwischen sind es wieder einige mehr. Kinder fehlen jedoch noch weitgehend.
Ein Herz für die Mission
Die Gemeinde lebt nicht nur zu einem rechten Teil von zurückgekehrten Missionaren, sie ist auch Heimat für eine ganze Reihe von aktiven Missionaren. Nachdem eine Missionarin vor Kurzem aus China zurückgekehrt ist, wirken im Moment noch 1 Ehepaar und 2 Missionarinnen aus unserem Kreis im Ausland: die MissionPlus-Familie Christian und Heidi Meyer (Christian ist der Sohn von Jean und Ruth Meyer, ehemals Kamerun!) in Burkina-Faso / Westafrika, und 2 Missionarinnen in Cebu / Philippinen und Bosnien-Hercegovina. Dazu unterstützen wir eine Missionarin bei Jugend mit einer Mission sowie ein Ehepaar im Zürcher Oberland, das viel unter Ausländern arbeitet. Einmal im Monat findet ein Missionsgebetsabend statt, alle Missionare werden zudem auch finanziell unterstützt.
Offen für Neues
Unser Altersdurchschnitt ist relativ hoch. Beamer und Hightech-Musik gibt es bei uns noch nicht. Dafür besuchen unsere Mitglieder die Anlässe der Gemeinde sehr regelmässig und treu. Wie bei den Urchristen stehen bei uns Gebet und Gemeinschaft im Vordergrund. So genügt uns – vorläufig – für den Lobpreis auch eine Gitarrenbegleitung und ein Hellraumprojektor. Das kann sich aber rasch ändern.


